Es ging mal wieder um Ruhm, Ehre und viel Spaß.

Der Hotslot-Munich lud am 10.11. mal wieder zum mittlerweile 6ten Gruppe 4 Langstrecken in seinen Clubkeller ein.

Schnell trudelten die Anmeldungen ein sodass ziemlich schnell 10 Teams feststanden. Zum Teil als Dreigestirn versprach es schon im Vorfeld viel Spaß und Spannung.

Unter den Anmeldungen gab es dann auch gleich ein paar Gr245-Süd-Rookies welches die Gr245-Orga natürlich sehr erfreute.

10 Jungs des Starterfeldes fanden sich dann auch schon am Freitag ein um die Boliden ein wenig für die Strecke entspannt abzustimmen. Piwi hatte seine Premiere. Sowohl das erste Rennen im Maßstab 1:24, als auch auf der Münchner Clubbahn. Von daher war es sehr klug von ihm die Zeit zu nutzen. Wie gut er dies getan hat, werden wir noch später sehen. Die anderen waren dann doch eher zum Würstl essen und Bier trinken da und um gesellig unter gleichgesinnten zu schnacken. Zumindest wurde es so in etwa dem Reporter übermittelt.

Samstags ging es dann auch schon pünktlich wieder los und der heilige Keller füllte sich recht schnell sodass der Trainingsmodus der Bepfe schnell aktiviert werden mußte um das „Schlange stehen“ in koordinierten Bahnen zu lenken.

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Die Erkenntnisse der Testfahrten wurden dann auch gleich am Schrauberplatz umgesetzt. Wenn auch nicht immer von messbaren Erfolg gekrönt hatte man auf jeden Fall viel Spaß dabei.

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Wer unterdessen etwas Hunger verspürte fand den Weg vom Bahnraum in die Küche souverän. Zu lecker dufteten aber auch der frisch aufgebrühte Filterkaffee nebst Semmeln, Brezn und Weißwürste.

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Um kurz nach 11:00 Uhr öffnete dann die technische Abnahme. Leider konnten aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen doch nicht alle gemeldeten Fahrer antreten und so mußten die Teams kurzfristig noch partiell geändert werden. Unterm Strich waren es dann noch 9 Teams die ihre Autos zur Abnahme brachten.

Dabei wurden folgende Daten mal festgehalten:

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Während die „Großen“ noch eine kleine Pause machten, versuchten sich die „Kleinen“ mal auf einer großen Clubbahn. Das anschließende Fazit im O-Ton: „Beim nächsten Mal wollen wir auch mitfahren!“

Nach der Ansprache der Rennleitung ging es dann auch gleich zur Qualifikation.

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Die Reihenfolge wurde wieder durch den Zufallsgenerator ermittelt. Ebenso die Spur. Diese war, irgendwie wie immer, die Gelbe. War das wirklich Zufall???

Egal. Ein Vertreter von jedem Team musste jetzt mal drei Runden fahren wobei die schnellste Runde gewertet wurde.

Das Ergebnis sah dann wie folgt aus:

8,513 sec   FANTA 3

8,632 sec   Renntiere Hassberge

8,732 sec   BUM

8,801 sec   Slotracing 4 ever

8,933 sec   Dick&Doof

8,954 sec   P3 BlueManGroup

8,965 sec   SM-Racing

9,307 sec   Ofenwerk

9,446 sec   Moosbüffel

 

Was sollte uns das nun sagen? Irgendwie nicht wirklich viel. Außer das man ein großes Mittelfeld haben wird bei dem durchaus die Post abgehen könnte. Für FANTA3 fuhr Kalle die Quali. Den Heimascari antreten zu lassen war natürlich mal nicht schlecht von der Strategie um sich mit hoher Wahrscheinlichkeit in der ersten Startgruppe zu platzieren. Für die Renntiere trat Arnim an. Die Zeit sollte allerdings nicht viel verraten da er in der letzten Runde, seine vermeintlich schnellsten, einen Abflug in der letzten Kurve hatte. Bis dahin war er aber sauschnell unterwegs. Team BUM ging auf Nummer sicher. Sie hatten bis dahin schon ein paar Zeiten als grobe Orientierung. Großes Fragezeichen allerdings bei SM-Racing. Schließlich fuhr man wieder mit dem Siegerfahrzeug vom letzten Jahr.

Nachdem alles notiert wurde, ging es dann auch gleich zum ersten Durchgang. Dieser wurde mit 7 Minuten pro Spur gefahren.

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Alles schick, alles fair. Nur der Polesetter wollte mal zeigen, das man auch bei einem Langstreckenrennen einen Frühstart fabrizieren kann. Tja, ein Blitzstart und die erste Kurve sind ja bekanntlich immens wichtig bei einem Laaaaannngstreckenrennen. Nichtsdestotrotz gewann er dann doch noch den Lauf mit knapp über zwei Runden auf seinen ersten Verfolger.

Nach dem Motto „Ohne Mampf kein Kampf“ läutete die Küche nach dem ersten Durchgang zum gemeinsamen Mittagessen. Was soll man sagen…. es schmeckte wieder fantastisch!

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Natürlich wurden wieder interessante Hochrechnungen angestellt und das Rennen bis dahin mal von allen Seiten her analysiert. Fazit: Grau ist alle Theorie und bei einem Langstreckenrennen kann immer noch viel passieren. Frei nach einem berühmten Rennfahrerzitat „To finish first, you have to finished first“.

Nach dem zweiten, 13 minütigen Durchgang pro Spur, stand fest das FANTA3 seinen ersten, und die Moosbüffel ihren letzten Platz verteidigen konnten. Auch konnte die P3 Blue Man Group ihren 7ten Rang „verteidigen“. Dies lag aber daran, das der Reifenwechsel durch das Servicepersonal ein wenig schief ging. So mußte man nochmals einen Stopp zur Nachjustage einlegen was nochmal knapp 4 Runden zusätzlich kostete. Danach gab es aber reichlich Verschiebungen. Das Ofenwerk rutschte von 6 auf 8 und Slotracing4ever rutschte vom 4ten auf den 6ten Platz ab. Dafür kletterte Dick&Doof vom 8ten auf den 5ten Platz. Lag wohl daran das Guido und Piwi immer besser mit dem Track vertraut wurden. Super gemacht! Die Renntiere Hassberge sowie BUM verloren je einen Platz. Auf der anderen Seite kletterte SM-Racing sagenhaft von Platz 5 auf Platz 2. Wahnsinn! An der Stelle sei aber auch gesagt, das SM-Racing noch keinen Reifenwechsel vollzogen hatte. Wohl aber BUM und die Renntiere zu Mitte des Durchgangs. Das führte besonders bei Team BUM zu regelrechten Freudensprünge. War man doch schlagartig zwischen 3 und 4 Zehntel schneller. Team FANTA3 mußte da schon ordentlich pressen um die gleichen Zeiten zu fahren. Dies war zwar nicht zwingend notwendig, hatte allerdings schon was von psychologischer Kriegsführung. Man wollte schließlich zeigen wer an diesem Tage Herr im Hause….ähmmm….Keller ist.

In der Addition beider Durchgänge ergab sich dann folgende Konstellation:

Platz 1     FANTA3

Platz 2     SM-Racing

Platz 3     BUM

Platz 4     Renntiere Hassberge

Platz 5     Slotracing 4 ever

Platz 6     Dick & Doof

Platz 7     Ofenwerk

Platz 8     P3 Blue Man Group

Platz 9     Moosbüffel

 

Nach so viel Action stand eine kleine Verschnaufpause an und das Kuchenbuffet öffnete. Auch diesmal wurden die Ereignisse natürlich analysiert. Diesmal von den potentiellen Nachwuchsfahrern. Man muß ja schließlich wissen wen man in Zukunft wie schlagen kann 😉

Der letzte Durchgang verlangte dann nochmal uneingeschränkte Konzentration. Schließlich sollten nochmals 4 x 13 Minuten möglichst fehlerfrei absolviert werden. Zu Mitte des Durchgangs entbrannte dann auch nochmal ein spannender Kampf zwischen den Renntieren und Team BUM. Die Renntiere wurden immer stärker und holten rasant auf BUM auf. Böse Zungen behaupten, das Thommy von den Renntieren sich von der recht kurzen Nacht, den Bieren und den wohl mehreren Würsten erholt hatte und nun richtig angaste. Diesen Angriff konnte Uwe vom Team BUM noch parieren. Leider zu sehr auf Kosten der Reifen. Diese bauten danach nämlich eklatant ab sodass Team BUM in der Folge mit mehr als stumpfen Waffen kämpfen mußten. Und so mußten sie neben den Renntieren auch noch die P3 Blue Man Group passieren lassen. Was für ein Drama nach der Euphorie des reifenwechselns ……

Die Gesamtübersicht seht ihr hier. Einmal die platzierten Autos und einmal in Zahlen.

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Gruppe4 Team 10.11.2018

Ich darf an dieser Stelle noch ein ganz großes Lob an die jederzeit fair fahrenden Teams sowie dem Orgateam der Hotslot-Munich sagen. Ihr wart mal wieder alle super!

Ich hoffe natürlich das es den Rookies Piwi und Andy auch super gefallen hat und wir euch zum Start der neuen Gruppe 245-Süd Saison im Januar in Wendelstein wieder sehen werden. Wie gesagt, über Leihfahrzeuge können wir reden 😉

In diesem Sinne

LG/NK

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7 Kommentare zu „Es ging mal wieder um Ruhm, Ehre und viel Spaß.

  1. Peter Wohlgemuth 14. November 2018 — 17:19

    Danke für alles. Hat mal richtig Spaß gemacht. Slotvirus dankend erhalten..Lach. Denke wir sehen uns wieder. Grüße an alle.. Piwi

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  2. Geile Geschichte! Es ist aber wirklich gemein, uns immer im Herbst wieder so anzufixen, daß wir über den Winter neue Autos bauen MÜSSEN!!! Danke für den Bericht und bis demnächst wieder an der Bahn!

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    1. Alles Strategie mein Jung. Du glaubst doch nicht wirklich das das alles Zufall ist 😉

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  3. Super geschrieben, aber höre nicht zu sehr auf die bitterbösen Zungen. Würstchen und Bier ist das Red Bull des kleinen Mannes und hat leider erst im dritten Rennabschnitt seine Wirkung gezeigt. Es war wie immer eine super Veranstaltung, tolle Leute und es hat mich nach 4 Monaten Rennpause sehr gefreut, euch alle gesund wieder zusehen.

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  4. Schön war es und Spass gemacht hat es.

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  5. Es wurde schon alles gesagt was gesagt werden musste. Es war einfach wieder klasse mit euch allen, egal ob es das Rennen, das Essen oder die Leute waren. Ob das ganze nun ein Appetitanreger oder ein gelungener Abgang war, ist völlig egal. Es hat wieder tierisch Laune gemacht – i‘ll be back.

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  6. Michael Gerlach 15. November 2018 — 17:24

    Oh es war wieder wunderschön, Ziele wurden erreicht, alle Freunde getroffen, viel Spaß an und neben der Bahn, wenig Schlaf, gutes Essen, rundum war es perfekt. Ach ja, dieses Jahr sind wir sogar mal unbeschädigt und komplett ins Ziel gerollt 🙂 Wir freuen uns schon wieder auf nächstes Jahr.

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